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Schadbild: Birnengitterrost
(Gymnosporangium sabinae) 

-Pilzkrankheit, die besonders Birnbäume befällt. Anfang der 90er Jahre wurden erste Fälle in Südeuropa beobachtet. Bis heute hat der Pilz auch die meisten Birnenbäume in ganz Deutschland und Europa befallen. Bei der Übertragung spielen einige Wachholderarten eine wichtige Rolle. Sie dienen dem Birnengitterrost als Wirtspflanze, worin er überlebt und sich vemehrt. Im Frühjahr wird der Pilz vom Wind auf die Blätter und Früchte des Birnenbaumes übertragen, wo er orange-rote Flecken verursacht. Die befallenen Bäume werden geschwächt und tragen kaum noch Früchte, bis sie nach einiger Zeit eingehen. Der Pilz überlebt jedoch nur im Laub der Birne. Im Herbst, nach dem Laubfall, ist sie praktisch Pilzfrei.

Chemische Bekämpfungs- mittel können den infizierten Bäumen wenig helfen. Sinnvoller ist das Verbannen einiger Wachholderarten aus dem Garten.

weitere Infos: 1,
 
 
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