Wußten Sie schon,...?
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Anlaß.

Lupinen als Dünger
Lupinen
gehören zu den sogenannten "Leguminosen". Das
sind Pflanzen, die mit Hilfe von Knöllchenbakterien den
Stickstoff aus der Luft binden können. Dazu gehören
auch Wicken, Weiß- und Rotklee sowie Erbsen. Der gebundene
Stickstoff wird in kleinen Kugeln aufbewahrt, die Lupinen an
ihren Wurzeln bilden. Darin leben Knöllchenbakterien, die
sich von den Stoffwechselprodukten der Lupine ernähren.
Im Gegenzug bekommt die Lupine den aus der Luft gebundenen Stickstoff.
Einjährige Süßlupinen werden, wie auch andere
Leguminosen, im Herbst untergegraben. Dadurch verrotten sie in
der Erde und geben wertvollen Stickstoff ab.
Wegen ihres hohen Eiweißgehaltes wird die Süßlupine
gerne als Viehfutter verwendet und sogar in der Lebensmittelindustrie
eingesetzt. Themenlink, Themenlink2
Für die Gründüngung mit Düngepflanzen
eignen sich auch andere Pflanzen wie: Luzerne, Inkarnat-Klee,
Senf, Ölrettich, Tagetes, Serradella, Phacelia. Händler
für Düngepflanzen
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Hortensien färben

Hortensien blühen in den Farben
rosa-rot, blau, violett und weiß. Ihre Farbe liegt ihnen
nicht in den Genen, sondern in den Stoffen des Bodens. Enthält
der Boden wenig Aluminiumsulfat oder Ammoniakalaun, dann bleiben
die Blüten meist weiß. Je nachdem wie hoch die Konzentration
dieser Stoffe im Boden sind, desto farbiger wird die Blüte.
Ammoniakalaun färbt rosa-farbene Hortensien blau. In leicht
alkalischen (kalkhaltigen) Böden blühen sie rosa. Grundsätzlich
mögen sie sauren Boden, mit einem pH-Wert von 1-6,5. Möchte
man die Farbe einer Hortensie ändern, sollte man im Fachhandel
einen entsprechenden Dünger kaufen oder während der
Blütenbildung mit Aluminiumsulfat aus der Apotheke gießen.
Es gibt aber auch Hortensien-Arten, die sich nicht einfärben
lassen.
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Mehltau mit Schachtelhalm
bekämpfen
Mehltau (z. B. an Weinpflanzen) kann
man mit einem Sud aus Schachtelhalm bekämpfen.
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Wühlmäuse
mit Knoblauch bekämpfen
Sollten Ihre Blumenzwiebeln von Wühlmäusen
gefressen oder Ihre Beete mit Gängen durchgraben werden,
dann können Sie mit einem Sud aus Knoblauch die Plagegeister
loswerden. Ein gutes Hausmittel
ist das Besprühen der Beete mit Knoblauch oder Zwiebelbrühe.
Auch das Zusammenpflanzen mit Knoblauch kann Abhilfe schaffen.
Themenlink
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Schlecht kompostierbares
Laub
Das Laub einiger Baumarten wie Eichen, Kastanien, Buchen,
Platanen, Pappeln und Walnußbäumen kann wegen seiner
Gerbsäurehaltigkeit nur schwer kompostiert werden. Die Verrottung
dieser Blätter dauert länger als bei anderen Arten
wie Ahorn, Birke, Obstbäumen und Esche. Die enthaltene Gerbsäure
hemmt außerdem das Wachstum von Pflanzen. Daher
sollte man das Laub mit kalkhaltigem Gesteinsmehl kompostieren
-Gesteinsmehl neutralisiert die Gerbsäure und sorgt für
eine schnellere Verrottung.
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Senf, Tagetes und Calendula
gegen Nematoden und Bakterien
Nematoden sind kleine Fadenwürmer/Älchen, die
in Pflanzenwurzeln eindringen, um dort ihre Eier abzulegen und
den Pflanzen dadurch schaden. Dagegen hilft die Pflanzung von
Tagetes (Studentenblume) und Calendula (Ringelblume). Diese Pflanzen
haben zusätzlich noch eine düngende Wirkung, wenn man
sie im Herbst untergräbt. Eine neue Tagetes-Züchtung
unterstützt die düngende und desinfizierende Wirkung.
Händler
Senf hat die Eigenschaft durch seinen
Schwefelgehalt schädliche Bakterien und Pilze abzutöten.
Er kann sogar noch im September ausgesät werden.
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Frostkeimer / Kaltkeimer
Der Samen einiger Pflanzen befindet
sich, kurz nach seiner Reife im Herbst, in einer sogenannten
Keimruhe, die durch einen chemischen Stoff in dem Samen ausgelöst
wird. Da die Keimruhe schon bei Temperaturen zwischen +1-10 Grad
aufgehoben wird, werden sie eher Kaltkeimer genannt. In der Zeit
zwischen Oktober und März werden die Kaltkeimer in Töpfe
gesät und an einem kühlen Platz im Garten aufgestellt.
Erst nach Einsetzen der ersten, anhaltenden Wärmeperiode
beginnt der Samen an zu keimen, indem die meist harte Schale
aufplatzt oder porös wird. Wenige Arten benötigen sogar
2 Kälteperioden um die Keimruhe zu brechen -dazu gehört
z.B. die Christrose.
Zu den Kaltkeimern gehören z.B.
Ackerkrummhals,
Adonisröschen, Akelei (auch Licht- und Warmkeimer), Alpenglockenblume,
Alpenveilchen, Anemonen, Astern, Bärlauch, Bärlapp, Bärwurz, Bergenie, Bergwohlverleih,
Blaudistel, Blausegge, Blaustern / Scilla, Brandkraut, Breitwegerich,
Buschwindröschen, Christrose (benötigt 2 Kaltphasen), Christophskraut,
Clematis (C. alpina/Alpenwaldrebe), Distel, Duftveilchen, Enzian, Echinops, Edelgamander, Edeldistel, Edelweiß,
Engelwurz, Eisenhut, Eselsdistel, Fetthenne, Frauenherz, Frauenmantel,
Fransenglöckchen, Froschlöffel, Funkien, Geissbart, Ginseng,
Glockenblumen (die meisten Campanula-Arten wie C. persicifolia),
Graslilie, Grassternmiere, Guter Heinrich, Hahnenfußgewächse, Herbstzeitlose,
Herzgespann, Himmelschlüssel, Hornmohn, Iris, Klatsch-Mohn, Kornrade, Küchenschelle, Kugeldistel,
Kuhschelle Leberblümchen,
Lerchensporn, Lichtnelken, Lupinen, Mannsschild, Märzenbecher, Milchstern, Mitterwurz,
Mohn (einige Schein-Mohnarten wie Meconopsis cambrica, betonicifolia)
Narzissen,
Nieswurz, Odermennig,
Orientlilie, Pfeifengras,
Pfingstrose, Phlox, Primeln, Pupurglöckchen, Purpurfetthenne,
Ranunkeln,
Rittersporn, Salbei,
Schachbrettblume, Schlüsselblume, Scheinmohn, Schwertlilie,
Siegwurz, Silberkerze, Sommeradonis, Sonnenhut (auch Lichtkeimer),
Staudenmohn, Steinbrech, Steppenkerze, Sterndolde, Sumpfblutauge,
Sumpfschwertlilie (Iris pseudacorus, I. sibirica), Süssdolde,
Tellerkraut,
Teufelskralle, Tränendes Herz, Trollblume, Trauben-Hyazinthe,
Tollkirsche, Türkenbundlilie Veilchen (Viola odorata, V. cornuta), Vogelwicke,
Walnuß,
Waldmeister, Waldplatterbse, Wasserdost, Wetterdistel, Wiesenkerbel,
Wiesen-Margerite, Winterling, Wiesenschaumkraut, Zierlauch, Zaunwicke,.
Samen aus dem Fachhandel werden in der Regel schon vorher einer
künstlichen Kälteperiode ausgesetzt, damit sie gleich
nach der Aussaat keimen. Themenlink1
und Themenlink
2
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Lichtkeimer/Hellkeimer
Einige Pflanzenarten sind Lichtkeimer
und dürfen nach der Aussaat nicht mit Erde bedeckt werden,
da sie zum Keimen viel Licht brauchen. Diese Pflanzen haben meist
einen sehr feinen Samen. Zu den Lichtkeimern gehören: Akelei
(auch Kalt- und Warmkeimer), Alant, Alpenmohn, Anisysop, Arnika,
Basilikum, Baldrian, Bärlauch, Beifuß, Beinwell, Bleichsellerie,
Blauer Mohn (Meconopsis betonicifolia), Blutweiderich, Bohnenkraut,
Buschwindröschen, Die meisten Campanula-Arten wie Campanula
(C. glomerata (Knäuel-Glockenblume), C. Persicifolia (Pfirsichblättrige
Glockeblume) C. sibirica (Sibirische-Glockenblume) C. lactifolia
(Breitblättrige-Glockenblume), Ehrenpreis, Eisbegonie, Eisenkraut,
Enzian (Kalkkeimer), Estragon, Färberkamille, Fetthenne,
Fingerhut (auch Warmkeimer), Fleißiges Lieschen, Flockenblumen,
Gänsefingerkraut, Gartenkresse, Gartensilberblatt, Gazanien,
Glockenblume (die meisten Arten), Grasnelke, Goldrute, Kriechender
Günsel, Hahnenfuß, Habichtskraut, Heidenelken, Hornmohn,
Judaspfennig, Kamille, Karthäusernelke, Katzenpfötchen,
Kerbel, Königskerze, Kornblume, Kornrade, Kuhschelle (Kaltkeimer),
Kuckucks-Lichtnelke, Klatschmohn, Kümmel, Lichtnelke, Mauerpfeffer,
Märzenbecher, Margerite, Majoran, Mohn (die meisten Mohnarten),
Milchkraut, Milchstern, Minze, Nachtviole, Nachtkerzen, Nelken
(die meisten Arten), Weidenblättriges Ochsenauge, Odermennig,
Oregano, Pfefferminze, Pracht- Nelke, Rainfarn, Ringelblume,
Acker-Rittersporn, echter Salbei, Schöllkraut, Schlüsselblume
(Kaltkeimer), Schafgarbe, Scheinmohn (Meconopsis (Kaltkeimer)),
Steppensalbei, Sonnenhut (auch Kaltkeimer), Thymian, Teufelskralle
(Kaltkeimer), Tauben- Skabiose, Wasserdost, Wermut, Wiesen-Flockenblume,
Wiesenschaumkraut, Wiesenknopf, Wiesen-Margerite, Wiesen-Salbei,
Ysop, Wald-Ziest, Zitronenmelisse.
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Dunkelkeimer
Einige Pflanzen können nur keimen,
wenn sie vollständig mit Erde bedeckt sind. Nur wenige Pflanzenarten
gehören dazu. Hier einige Beispiele: Alpenveilchen (Samen
nur leicht bedecken), Blaustern / Scilla, Christrose (Schwerkeimer),
Eisenhut, Enzian, Hahnenfuß, Herbstzeitlose, Trauben-Hyazinthe,
Kuhschelle, Lerchensporn, Lupinen, Moschusmalve (die meisten
Malvenarten), Narzissen, Nelkenwurz, Rittersporn, Schleierkraut,
Hohe Schlüsselblume, Schwertlilien, Stockmalve, Sumpfdotterblume,
Trauben-Hyazinthe, Trollblume, Türkenbund-Lilie, Vergissmeinicht,
Veilchen (V. odorata), Wilde Malve, Zaun- und Vogel-Wicke, Wiesen-Storchschnabel,
Wiesen-Margerite.
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Mit Honig Ameisen fernhalten
Sollten Sie im Haus von Ameisen belästigt werden, dann
können Sie die Ameisen am Einzug in Ihr Haus hindern, indem
Sie an der Stelle, an der die Ameisen ins Haus gelangen (meist
Türen etc.) einen Teller mit Honig aufstellen . Haben die
Ameisen ihr Lager schon im Haus aufgeschlagen, dann sollten Sie
den Honigteller vor dem Bau platzieren. Die Ameisen werden dann
durch den Honigduft angezogen und machen sich nicht mehr die
Mühe, durch Ihr Haus zu krabbeln. Wundern Sie sich jedoch
nicht, wenn der Honig bald schwarz ist. Den Honig sollten Sie
vor Haustieren geschützt aufstellen.
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Pflanzen die bestimmte
Eigenschaften des Gartenbodens anzeigen
Jede Pflanze hat -wie auch die Menschen- ihre bestimmten Vorlieben.
Die Einen haben es gern trocken, die Anderen sandig oder sogar
naß. Unkräuter oder Wildkräuter wachsen oft dort,
wo man es sich kaum vorstellen kann. Pflanzen wie Löwenzahn, Kriechender Hahnenfuß, Vogelknöterich,
Strahlenlose Kamille, Ackerschachtelhalm, Huflattich, Gänsefingerkraut,
Einjähriges
Rispengras, und der Efeublättrige
Ehrenpreis wachsen gerne auf lehmigen Gartenwegen, weil
sie häufig stark verfestigt sind. Ihre langen Wurzeln reichen
tief ins feuchte Erdreich und können daher schlecht entfernt
werden. Hier sollte man den Gartenboden umgraben und mit Sand
und Kompost für anhaltende Lockerheit sorgen. Die Vogelmiere, Franzosenkraut, Ampfer, Quecke,
Strahlenlose Kamille, Wolfsmilch, Kohl-Gänsedistel,
und die Brennessel finden wir auf
lockeren und stickstoffreichen Beeten -sie gehören zu den
"Stickstoffzeigern". Auch wenn
die Pflanzen nicht gern im eigenen Beet gesehen werden, wenn
diese Pflanzen die Beete besiedeln, ist dies das beste Kompliment
an den Gärtner, denn sie sagen uns "die Erde ist gut".
Königskerze
und viele Wildblumenarten
wie Klee, Klatschmohn, und Kleiner
Sauerampfer lieben einen lehmig-sandigen, sowie trockenen
und nährstoffarmen Boden. Andere hingegen gedeihen lieber
an feuchten und mageren Stellen, wie das Hungerblümchen,
Ampfer und
der Schachtelhalm, den man auch an trockenen Stellen auffindet,
da er mit seinen Wurzeln bis 3 m tief ins Erdreich eindringt
und dadurch genügend Feuchtigkeit erhält. Auch Buschwindröschen, Bärlauch
und Scharbockskraut lieben
feuchte Stellen. Sie bevorzugen jedoch zusätzlich einen
lockeren, nährstoffarmen und schattigen Waldboden.
Nasse Böden, die man besonders an Flussufern vorfindet,
werden gerne von einigen Pflanzen wie Acker-Schachtelhalm,
Kriechender Hahnenfuß, Huflattich, Blutweigerich, Schaumkraut
und Mädesüß sowie
die Bäume Schwarzerle, Weide
und Esche. Letztere vertragen sogar
Staunässe und sind daher in
Auwäldern zu finden. Die Nesselblättrige
Glockenblume, Maiglöckchen
und der Rittersporn wachsen dagegen
lieber auf trockenen Böden.
Wie auch Rhododendren mögen
einige Pflanzen sauren Boden (pH-Wert unter 6), z.B. Acker-Stiefmütterchen,
Ehrenpreis, Pfeifengras, Stechginster,
Sauerampfer, Hundskamille,
Echte Kamille, Fingerhut, Birke, und
auch die Heidelbeere. Alkalischer (kalkhaltiger) Boden (pH
Wert über 7) wird durch Leinkraut,
Löwenzahn, Taubenskabiose,
Wolfsmilch, Hauhechel, Ackersenf,
Liguster, Wiesensalbei, Wiesenbärenklau, Schlüsselblume,
Klatschmohn und die Luzerne
angezeigt. Einige Pflanzen zeigen sogar Schwermetalle im Boden
an.
All diese Pflanzen bezeichnet man, wegen ihrer Eigenschaft
die Bodenbeschaffenheit anzuzeigen, als "Zeigerpflanzen".
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1
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Der optimale Gartenboden
Der optimale Gartenboden hat einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7. Die meisten Pflanzen gedeihen
bei diesem Wert. Andere Pflanzen bevorzugen einen niedrigeren
pH-Wert, wie z.B. Rhododendren. Gemessen wird der pH-Wert auf
einer Skala von 1-14, wobei unter 6,5 sauer und über 6,5
alkalisch (kalkhaltig) bedeutet.
Planzen, wie Rhododendren, mögen keinen kalkhaltigen Boden.
Sie gedeihen am besten bei einem Wert unter 6,5. Sie werden daher
in Torf oder spezielle Rhododendronerde gepflanzt und mit Regenwasser
gegossen, da es nur wenig Kalk enthält. Leitungswasser ist
in der Regel zu alkalisch und sollte daher so wenig wie möglich
im Garten verwendet werden. Besonders bei Topfpflanzen ist die
Verwendung von Leitungswasser kritisch, da sich die Erde schnell
mit Kalk anreichert und dadurch manchen Pflanzen schadet. Auch
die Blumentöpfe werden durch weiße Kalk-Ablagerungen
verunstaltet.
Nebenstehend sind einige Pflanzen aufgelistet,
die basischen oder alkalischen Boden mögen:
Pflanzen, die sauren
Boden mögen (pH-Wert unter 6,5):
Ackerhahnenfuß, Acker-Stiefmütterchen,
Ackerfrauenmantel, Ackersenf, Arnika, Azalee, Alpenrose, Bergsandglöckchen,
Besenheide, Berberitze, Birke, Blauer Mohn (Meconopsis betonicifolia),
Brombeere, Buntnessel, Buschwindröschen, Citruspflanzen,
Clematis (die Arten: Hybriden, florida, texensis und integrifolia),
Dipladenie, Eberesche, Ehrenpreis, Erdrauch, Eukalyptus, Fettkraut,
Fieberklee, Fingerhut (Digitalis purpurea und D. alba -Digitali
s grandiflora ist kalkliebend), Flammenblume, Fleißiges
Lieschen, Frauenschuh, Franzosenkraut, Fünffingerstrauch,
Gemeiner Faulbaum, Geranie, Gewürzstrauch, Grünerle,
Haberlee, Hasenklee, Hechtkraut, Heidekräuter, Heidelbeere,
Himalaja-Mohn, Hortensie, Hundskamille, Japanische Zierquitte,
Japanische Lavendelheide, Kamelie, Echte Kamille, Kannenpflanze,
Känguruhblume, Kletterhortensie, Ampferblättriger Knöterich,
Kobralilie, Kupfer-Felsenbirne, Lupine, Lungenkraut, Markisenblumen,
Myrtengewächse, Pantoffelblumen, Petunien, Prachtspiere
(Gartenastilbe), Pfeifengras, Phlox, Rhododendron, Rosenglocke, Roteiche, Saatwucherblume, Sandstiefmütterchen,
Sauerampfer, Scheinmohn, Schlauchpflanze, Schwarze Johannisbeere,
Skimmie, Sonnentau, Stechginster, Stauden-Lupine, Strauchveronica,
Südseemyrte, Tibet-Scheinmohn, Tafelblatt, Torfmyrte, Vogelbeere,
Weißbecher, Wurmfarn, Zylinderputzer.
Tricks wie man Erde
saurer macht:
Es gibt verschiedene Tricks, wie man
kalkhaltiges Wasser saurer macht. Ein Beispiel ist die Senkung
des pH-Wertes durch die Zugabe von Essig. Dazu wird ein Teelöffel
Salat-Essig in 6 Liter Leitungswasser gegeben. Das senkt den
pH-Wert um ca 0,5. Geeignet ist auch das Kondenswasser aus dem
Wäsche-Trockner, da es destilliert ist. Auch durch die Zugabe
von Torf oder kompostierten Tannennadeln kann der Boden saurer
gemacht werden, wobei sich Torf am besten von allen Möglichkeiten
eignet. Themenlink
Pflanzen, die alkalischen
(kalkhaltigen) Boden mögen (pH-Wert über 7):
Ackersenf,
Frühlings-Adonis, Adonisröschen, Dorniger Akanthus,
Alpenastern, Alpen-Johannisbeere, Alpenveilchen, Anemone, Bärlauch,
Wilder Basilikum, Bach-Ehrenpreis, Bechermalve, Berberitze, Berg-
oder Kalkaster, Bergenie, Bergwundklee, Bibernell-Rose, Blasenstrauch,
Blaukissen, Blumendost, Blutstorchschnabel, Brandkraut, Brennende
Liebe, Buche, Buchsbaum, Christrosen, Clematis (die Arten: alpina, recta,
heracleifolia, montana, vitalba, rehderiana, tangutica, orientalis)
Dahlie,
Edelweiß,
Edelkastanie, Ehrenpreis, Strauch-Eibisch, Eisenhut, Elsbeere,
Eber-Esche, Enzian, Fackellilie, Falscher Jasmin, Feldahorn, Fettkraut,
Fetthenne (einige Arten), Fingerhut (Digitalis grandiflora -Digitalis
purpurea liebt sauren Boden), Flieder, Flockenblume Duftende-,
Skabiosen-Flockenblume, Frühlingsadonisröschen, Frühlingsaster,
Gemswurz,
Geißraute, Glockenblume (Campanula lactiflora), Pfirsichblättrige
Glockenblume (Campanula persicifolia), Knäuel-Glockenblume
(Campanula glomerata), Goldgarbe (Schafgarbe), Goldlack, Haberlee, Hainbuche,
Haselwurz, Haselnuß, Hauhechel, Hauswurz, Herbstenzian,
Hibiscus, Hundsrose, Hundspetersilie, Hungerblümchen, Holzbirne,
Rote Heckenkirsche, Acker-Hornkraut, Hornklee, Indigostrauch, Islandmohn, Jasmin, Japananemone, Judasbaum, Kastanie, Kaukasusvergißmeinnicht, Wilde
Karde, Klatschmohn, Knäuelglockenblume (Campanula glomerata),
Helm-Knabenkraut, Kohlröschen, Kolkwitzie, Kornelkirsche,
Königskerze, Kratzdistel, Bitteres Kreuzblümchen, Bunte
Kronwicke, Schwarze Küchenschelle, Kugeldistel, Kuhschelle,
Labkraut,
Lavendel, Leberblümchen, Leinkraut, Leimkraut, Hohler Lerchensporn,
Gelber Lerchensporn, Levkojen, Liguster, Löwenmaul, Luzerne,
Margeriten,
Madonnenlilie, Malve, Mannstreu, Mehlbeere, Mehlprimel, Meerlavendel,
Nachtviole,
Nelke, Ochsenauge,
Ohnsporn, Oregano, Perlmuttstrauch, Perückenstrauch, Pfeiffenstrauch,
Polsterehrenpreis, Klebrige Primel, Punktierte Kugelblume, Purpur-Knabenkraut,
Purpurglöckchen, Rasselblume, Riemenzunge, Ringelblume, Rispen-Flockenblume,
Salbei,
Sanddorn, Schleierkraut, Schlüsselblume (P. veris), Schmetterlingsstrauch,
Schmuckkörbchen, Schneeball, Schnittlauch, Schöterich,
Schlehdorn, Schwarzäugige Susanne, Seidelbast, Seifenkraut,
Skabiose, Sommerenzian (Gentiana sino-ornata), Sommerflieder,
Sommerlinde, Sommermargerite, Sommersalbei, Sonnenröschen,
Speierling, Spinnenpflanze, Stachelbeere, Steinbrech, Steintäschel,
Steinkraut, Steinweichsel, Alpen-Steinquendel, Steppenkerze,
Sternmagnolie, Blut-Storchenschnabel, Tagetes, Tauben-Skabiose, Teufelskralle, Thymian,
Traubenkirsche, Tränendes Herz, Trompetenzunge, Türkenbund-Lilie,
Vogelfuß-Segge
(Carex omithopoda), Wachholder, Waldvögelein, Grünliche
Waldhyazinthe, Waldmeister, Aufrechte Waldrebe (Clematis recta),
Großblättrige Waldrebe (Clematis heracleifolia), Wicken,
Weißdorn, Wiesenbärenklau, Wiesen-Storchschnabel,
Wiesensalbei, Wolfsmilch, Wolliger Schneeball, breitblättriges
Wollgras, Wollziest, Wundklee, Zinnie, Zierlauch, Ziest, Grosses Zweiblatt,
Zwergschwertlilie, Zwergschleierkraut.
Anmerkung: der Kalkgehalt kann durch
die Zugabe von Garten-Kalk oder kalkhaltigem Dünger erhöht
werden.
Themenlink, Themenlink2,
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Mulchen zehrt den Boden
aus
Durch das Mulchen von Beeten mit Rindenmulch wird der Boden
feucht gehalten und ungewünschtes Unkraut eingedämmt.
Beim Verrotten der Mulchdecke wird jedoch viel lebenswichtiger
Stickstoff verbraucht. Somit zehrt der Boden aus und bietet den
Pflanzen nicht mehr genug Nährstoffe. Das Zuführen
von stickstoffhaltigen Düngern bewirkt, daß die Mulchschicht
schneller verrottet. Darum sollte der Boden vor dem Mulchen mit
Hornspäne gedüngt werden, da sie nur langsam Stickstoff
abgibt.
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Wie Stockmalven länger
blühen
Stockmalven (Stockrosen) blühen einige Jahre länger,
wenn man gleich nach der Blüte die Samenkapseln oder den
ganzen Blütenstand entfernt.
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Pflanzen, die sich
für einen Schattengarten eignen
Viele Pflanzen fühlen sich auch
oder nur an schattigen Stellen im Garten wohl. Dazu gehören
z.B.:
Stauden, Einjährige und Steingartenpflanzen
für Schatten:
Astilbe, Geaderter Aronstab, Bärlauch,
Blaustern, Bergenie, Buschwindröschen, Christrose, Dolden-Milchstern,
Elfenblume, Efeu, Eisenhut, Einbeere, Erdrauch, Fahn, Funkie,
Frauenmantel, Fingerhut, Garten-Silberblatt / Judaspfennig, Goldnessel,
Golderdbeere, Hasenglöckchen, Hainsimse, Herzblattlilie,
Huflattich, Hundszahn, Kleines Immergrün, Knoblauchsrauke,
Rote Lichtnelke, Lungenkraut, Lerchensporn, Maiglöckchen,
Märzbecher, Nachtviole, Primeln, Scharbockskraut, Schattenblume,
Schirmbambus "Simba", Schöllkraut, Japanische
Scheinanemone, Scheinhortensie, Salomonssiegel, Sibirisches Tellerkraut,
Silberkerze, Silberblatt, Gras-Sternmiere, Balkan-Storchschnabel,
Taubnessel, Teufelskralle, Zimbelkraut (für Steingarten),
Veronica, Wald-Sauerklee, Waldmeister, Waldsteinie (Golderdbeere),
Waldglockenblume, Walderdbeeren, Ziernessel,
Stauden, Einjährige und Steingartenpflanzen
für feuchten Schatten:
Akelei, Alpenveilchen, Alpen-Vergissmeinicht,
Amur-Adonisröschen, Astilbe, Ballonblume, Bärlauch,
Begonie, Bergenie, Blauer Mohn (Meconopsis betonicifolia), Blutwurz,
Buchsbaum, Buschwindröschen, Chrisrose, Dreiblatt, Duftveilchen,
Gedenkemein, Geißbart, Günsel, Elfenblume, Enzian,
Farn, Falsche Alraunwurzel, Fingerhut, Fleissiges Lieschen, Frauenmantel
(auch Sonnig), Funkie, Gauklerblume, Gedenkemein, Geißblatt,
Glockenblume (z.B. Dalmatinische-, Nesselblättrige-, ) Goldmohn,
Kriechender Günsel, Heuchera, Herbstanemone, Hortensie,
Hornveilchen, Himmelsleiter, Jakobsleiter, Japananenone, Johanniskraut,
Judaspfennig, Kanadischer Hartriegel (Cornus canadensis), Kapuzinerkresse,
Kaukasus-Vergißmeinicht, Kissenprimel, Kletterhortensie,
Knöterich (Polygonum affine), Kranz-Lichtnelke, Kreuzkraut,
Krötenlilie, Labrador-Veilchen, Lampionblume, Japanische
Lavendelheide, Leberblümchen, Leimkraut, Lungenkraut, Mädesüß,
Maiglöckchen, Moosähnliche Cassiope, Muschelblümchen,
Nachtkerze, Pfennigkraut, Prachtspiere (Astilbe), Purpurglöckchen,
Rhododendron, Riesensegge (Carex pendula), Rodgersie, Salomonspiegel,
Schaftdolde, Scharlachfuchsie, Schattenblume, Schaublatt, Schaumblüte,
Scheinmohn, Schildblatt, Segge (Ziergras), Silberkerze, Skimmie,
Sternmoos, Sterndolde, Steinbrech (Saxifraga fortunei), Stiefmütterchen,
Niedriger Storchschnabel, Taglilie, Tränendes Herz, Etagenprimel,
Funkie, Wachsglocke, Waldmeister, Waldgeißbart, Wald-Hainsimse,
Wald-Schlüsselblume, Wald-Storchschnabel, Waldschmiele,
Waldmohn, Wiesenraute, Wolfsmilch, Ziertabak, Zimbelkraut (für
Steingarten)
Stauden, Einjährige
und Steingartenpflanzen für trockenen Schatten:
Akelei, Beinwell, Diascie, Eisenhut,
Farn, Fingerhut, Frauenmantel, Gedenkemein, Gemshorn, Golderdbeere,
Goldfelberich, Goldnessel, Götterblume, Nesselblättrige
Glockenblume, Günsel, Heidenelke, Herbst-Alpenveilchen,
Hundszahn, Judaspfennig (Gartensilberblatt), Kleines Immergrün,
Kranz-Lichtnelke, Lungenkraut, Nelke, Pfeil-Flügelginster,
Taubnessel, Tränendes Herz, Veilchen, Salomonsiegel, Schlangenbart,
Segge, Stinkender Nieswurz, Seifenkraut, Silberkerze, Vergissmeinnicht,
Waldsteinie, Wolfsmilch, Wurmfarn. Themenlink
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Brennesseln als Dünger
Brennesseln gehören nicht nur zu
den Zeigerpflanzen, die uns die Beschaffenheit
des Gartenbodens anzeigen, sondern
sie eignen sich auch besonders gut für die Herstellung eines
ausgezeichneten Düngemittels. Vor der Blüte sollte
man sie ernten und entweder kleingehackt unter den Kompost mischen
(Samen und Wurzeln entfernen) oder man setzt einen Sud an, der
nach der Reife als Flüssig-Dünger dient. Für den
Sud benötigen Sie ca 1 kg Brennesselgrün (ohne Blüten/Samenstände
und Wurzeln). Die Brennesseln werden klein geschnitten und mit
10 Liter Wasser in einem locker verschließbaren Gefäß
(kein Eisengefäß) aufgesetzt, daß möglichst
sonnig stehen sollte. Den Sud täglich mehrmals umrühren.
Erst wenn sich beim Umrühren kein Schaum mehr bildet (nach
ca. 2 bis 6 Wochen) ist die Brennesseljauche fertig. Einen Nachteil
hat die Herstellung der Jauche -sie stinkt! Das Problem kann
ein wenig gelindert werden, indem man Gesteinsmehl dazu gibt,
das den Geruch bindet. Die fertige Jauche wird gesiebt und entweder
pur zum Anreichern von Kompost benutzt (was auch den Verrottungsprozess
beschleunigt) oder im Verhältnis 1:10 (1 L Jauche mit 10
L) mit Wasser gemischt und dann mit einer Giesskanne in die Beete
gegeben wird. Für einen Jauchesud eigenen sich auch Kohl,
Beinwell und Holunderlaub.
Übrigens lassen sich frische Brennesseln
auch als Gemüse für Suppen verwenden. Schmetterlinge
wie das Tagpfauenauge und der Kleine
Fuchs brauchen sie für die Eiablage.
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Bienen erhöhen
den Obstertrag
Bei der Auswahl von Obstbäumen
sollte besonders darauf geachtet werden, daß man geeignete
Pollenspender
zusammensetzt. Für den Rest sorgen dann Insekten
wie die fleissigen Bienen, die von Blüte zu Blüte fliegen
und beim Sammeln von Nektar und Blütenpollen die Obstblüten
befruchten. Bienen können den Ertrag bis um das 8-fache
erhöhen. Dabei ist es von Vorteil, wenn man ein Bienenvolk
in der Nähe hat. Manche Imker verleihen zur Ertragserhöhung
ihre Bienenvölker in einem Korb.
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Welche Apfelsorten
bestäuben sich?
Ein hoher Obstertrag ist von einigen Faktoren abhängig.
Wichtig ist auch, daß man bei der Pflanzung Sorten wählt,
die sich gegenseitig befruchten können. Das
sorgt für einen höheren Ertrag.
Äpfel
|
Nr. |
Apfelsorte: |
Wird bestäubt von Nr.: |
|
1 |
Weißer Klarapfel |
3,5,6,8,9, |
|
2 |
James Grieve |
1,5,6, |
|
3 |
Apfel aus Croncels |
1,2,4,6,7,8,9, |
|
4 |
Geheimrat Oldenburg |
1,3,6,8,9 |
|
5 |
Jacob Lebel |
1,3,6,8,9,15 |
|
6 |
Goldparmäne |
1,3,7,8,9,12,15 |
|
7 |
Gelber Edelapfel |
1,3,6,8,9,12,15 |
|
8 |
Landsberger Renette |
1,3,6,9,12 |
|
9 |
Cox Orangen Renette |
2,4,6,7,15 |
|
10 |
Rote Sternrenette |
1,15 |
|
11 |
Schöner aus Nordhausen |
1,3,6,8,15 |
|
12 |
Zuccalmaglio Renette |
2,3,4,6,8,9,15 |
|
13 |
Schöner aus Boskoop |
1,4,6,7,8,9,11,12,15 |
|
14 |
Kaiser Wilhelm |
1,3,4,6,7,8,9,15 |
|
15 |
Ontario Apfel |
1,4,6,7,8,9,10 |
|
16 |
Rheinischer Bohnapfel |
1,3,6,15 |
Birnen
|
Nr.: |
Birnensorte: |
Wird bestäubt von Nr.: |
|
1 |
Bunte Julibirne |
5,10,12 |
|
2 |
Clapps Liebling |
5,6,8,12,13 |
|
3 |
Frühe aus Trévoux |
3,5,6,8,10 |
|
4 |
Dr. Jules Guyot |
5,6,8,13 |
|
5 |
Williams Christbirne |
10,13, |
|
6 |
Gellerts Butterbirne |
2,5,10,13,14 |
|
7 |
Doppelte Phillipsbirne |
5 |
|
8 |
Boscs Flaschenbirne |
1,2,5,9,10,12,13,14 |
|
9 |
Vereins-Dechantsbirne |
1,2,3,5,6,8,10,14 |
|
10 |
Köstliche von Charneu |
2,6,8,12 |
|
11 |
Alexander Lukas |
2,4,5,8,13,14 |
|
12 |
Gräfin von Paris |
1,2,5,6,8,10,13,14 |
|
13 |
Madame Verté |
5,6,8,9,10,12 |
|
14 |
Josephine von Mecheln |
3,5 |
Süßkirschen/Sauerkischen
|
Nr.: |
Kirschsorte: |
wird bestäubt von Nr.: |
|
1 |
Kassins Früchte |
2,3,4,5,6 |
|
2 |
Große Prinzessinkirsche |
1,3,4,6 |
|
3 |
Doenissens gelbe Knorpelkirsche |
1,4,5,6 |
|
4 |
Hedelfinger Riesen |
1,2,3,5,6 |
|
5 |
Büttners späte rote Knorpelkirsche |
1,3,4,6 |
|
6 |
Schneiders späte Knorpelkirsche |
1,2,3,4,5 |
|
7 |
Diemitzer Amarelle (Sauerkirsche) |
selbstfruchtbar |
|
8 |
Königin Hortense |
2,5,9 |
|
9 |
Große lange Lotkirsche (Schattenmorelle) |
selbstfruchtbar, 1,3,6 |
Quelle der Tabellen: Horst
Koehler, "Das praktische Gartenbuch", C. Bertelsmann
Verlag, 1952
Regenwasser zum Blumengiessen
Regenwasser ist nicht nur billiger als
Leitungswasser, sondern auch kalkarmer und daher für alle
Pflanzen verträglicher. Durch ständiges Giessen mit
Leitungswasser reichert sich nach einiger Zeit die Gartenerde
mit Kalk an -besonders in Blumentöpfen. Dadurch wird sie
alkalisch, was einige kalkfliehende Pflanzen wie z.B. Rhododendren oder Geranien nicht vertragen.
Außerdem hinterlässt Leitungswasser unansehnliche
Kalkflecken auf Terrakottatöpfen und Fußböden.
Es ist somit ratsam, Regenwasser zum Giessen zu verwenden.
Auch der Gartenteich benötigt Regenwasser,
da Leitungs- und Brunnenwasser den ph-Wert erhöht und eine
Algenbildung fördert. Dabei kann ein Anschluss an die Regenrinne
von Vorteil sein. Sie sollten jedoch darauf achten, daß
die Regenrinne regelmäßig von Laub gereinigt wird,
da es den Teich sonst mit Nährstoffen übersättigt.
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Gemüse-Mischkultur
Bei einer Mischkultur werden verschiedene Gemüsearten
wie Zwiebeln und Möhren nebeneinander angebaut. In alten
Bauerngärten finden wir diese Kombinationen schon seit langem.
So werden Zwiebeln neben Möhren angepflanzt, weil sie sich
gegenseitig vor Zwiebel- und Möhrenfliegen schützen.
Einige Gemüsearten sind Tiefwurzler und vertragen sich somit
am besten mit Flachwurzlern. Die Wurzelausscheidungen der Tagetes
vertreibt und tötet sogar gefährliche Nematoden, die
im Zier- und Gemüsebeet eine Gefahr darstellen (siehe
auch hier). Schon vor dem Gemüseanbau können Tagetes,
Calendula und Senf angepflanzt werden, damit sie den Boden desinfizieren.
Im Herbst werden sie untergegraben und haben dadurch noch eine
düngende Wirkung. Duch diese Vorbereitung ist das Beet für
den Anbau von Gemüse und Zierpflanzen gerüstet.
Kombinationsmöglichkeiten
finden Sie hier
Dort wächst die
Clematis am liebsten "...aus dem Walde, da komme ich her"
Clematis fühlen sich am wohlsten, wenn man ihnen die
folgenden Standortbedingungen gewährt:
Clematis, auch Waldrebe genannt, mögen
einen lockeren und durchlässigen Boden mit einem ph-Wert
zwischen 5,0-6,5, wobei die Arten: alpina,
recta, heracleifolia, montana, vitalba, rehderiana, tangutica,
orientalis einen leicht alkalischen (kalkreichen) Boden bevorzugen.
Das liegt daran, daß sie ursprünglich in Bergregionen
beheimatet sind. Die Clematis: Hybriden, florida, texensis und
integrifolia bevorzugen hingegen einen leicht basischen (kalkarmen)
Boden. Die Wurzeln der Clematis müssen unbedingt im Schatten
stehen. Diese Vorliebe hat sie, weil sie ursprünglich in
Wäldern vorkommt, wo sie an Bäumen hoch ins Licht klettert.
Daher braucht sie einen sonnigen Standort mit einem schattigen
Plätzchen für ihre Wurzeln. Dies erreicht man, indem
man ihr einen niedrigen Strauch (ca. 50 cm hoch) vor die Wurzeln
setzt, der die Wurzeln beschattet.
Pflanztipp:
Heben Sie ein Pflanzloch ca. 2 m tief
aus und füllen Sie es mit einer Mischung aus Kompost, Torf,
Sand und Blumenerde. Der Wurzelbereich sollte mit einer Rizomensperre
vor Wurzelkonkurrenz geschüzt werden. Dafür eignen
sich bodenlose Blumentöpfe oder Plastik-Eimer, die in die
Erde eingelassen werden. Je nach Art können Sie den ph-Wert
des Bodens mit Kalk erhöhen oder ihn mit Torf senken. Den
ph-Wert kann man in einigen Gartenmärkten testen lassen
oder Sie ermitteln ihn selbst, indem Sie einen ph-Test im Fachhandel
kaufen.
Pflanzen, die magere
Böden bevorzugen
Eine Reihe von Pflanzen haben ihre Bedürfnisse
an magere Standorte angepasst. Dazu gehören viele Wildblumen.
Gemeinsame Vorlieben dieser Pflanzen sind: Trockenheit, Nährstoffarmut
und sonnige Plätze. Zu den Pflanzen, die margere Böden
bevorzugen, gehören: Kleine Bibernelle, Blutstorchschnabel,
Buschwindröschen, Färberkamille, Fetthenne floriferum,
Duftende- Flockenblume, Frühlings- Schlüsselblume,
Glockenblumen, Habichtskraut, Dornige Hauhechel, Scharfer Hahnenfuß,
Heidenelke, Wilde Karde, Karthäusernelke, Kalifornischer
Mohn, Klatschmohn, Küchenschelle, Rote Lichtnelke, Natternkopf,
Ochsenzunge, Pechnelke, Rittersporn, Ringelblume, Taubenskabiose,
Wegwarte, Wiesenmargerite, Kleiner Wiesenknopf, Wiesenflockenblume,
Wiesenprimel, verschiedenen Heide-Arten und auch einige mediterane
Kräuter wie Rosmarin und Lavendel. Der magere Boden wird
häufig durch sogenannte Zeigerpflanzen angezeigt, die hier besonders häufig wachsen.
Dazu gehören auch Unkräuter wie Hahnenfuß und
Klee.
Fleischfressende Pflanzen (auch Karnivoren) sind Spezialisten
für sehr "magere" Böden. Sie haben sich im
Laufe der Zeit ihrer mageren Umgebung angepaßt, indem sie
sich ihre Nahrung fangen. Daher mögen sie keine nährstoffreiche
Erde.
Bärlauch und seine
giftigen Doppelgänger
Der Bärlauch (Allium ursinum) liegt
voll im Trend. Er ist nicht nur eine gute Schattenpflanze, die
bevorzugt unter Bäumen, dichte weißblühende Teppiche
bildet, er wird auch als Gemüse gern gegessen. Sein Geschmack
ähnelt einer Mischung aus Knob- und Schnittlauch, nur daß
man später keine "Knoblauchfahne" zu befürchten
haben muß. Bärlauch, auch wilder Knoblauch genannt,
hat jedoch einige Doppelgänger, die sehr giftig sind. Besonders
seine grünen Blätter sehen Maiglöckchen und Herbstzeilosen
zum Verwechseln ähnlich. Diese Ähnlichkeit hat schon
zu Vergiftungen und sogar Todesfällen geführt. Bei
der Herbstzeitlosenvergiftung kommt es nach einiger Zeit zum
Zusammenbruch des Kreislaufes und zu Nierenversagen. Besonders
die Blüten und der Duft der drei Pflanzen lassen den Unterschied
erkennen. Bärlauch hat weiße, sternförmige Blüten,
jedoch keine Glöckchen wie das Maiglöckchen und sein
Laub riecht nach Knob- oder Schnittlauch -das Laub des Maiglöckchens
nicht. Wer trotzdem nicht auf den schmackhaften Bärlauch
verzichten möchte, sollte den Bärlauch nicht zusammen
mit seinen giftigen Doppelgängern pflanzen. Es ist auch
ratsam, die geernteten Blätter des Bärlauchs vor dem
Verzehr einem Geruchstest zu unterziehen. Die elliptisch, gestielten
Blätter anritzen oder reiben -nur Bärlauch entfaltet
dann den charakteristischen Knoblauchgeruch. Bärlauchsamen
gibts im Saatkontor
Themenlink
Aussaat nur in Anzuchterde
Häufig wird bei der Aussaat von Blumen-, Kräuter-,
und Gemüsesamen herkömmliche Blumenerde benutzt, die
in einigen Fällen Schäden an den Jungpflanzen verursacht.
Blumenerde aus dem Handel ist in der Regel schon gedüngt
und meist viel zu grob. Der darin enthaltene Dünger verbrennt
die jungen Keimlinge und grobe Torfstücke behindern die
Jungpflanzen bei der Bewurzelung. Speziell für die Aussaat
und auch Stecklingsvermehrung gibt es Aussaat- oder Anzuchterde,
die gering gedüngt wird und zur Lockerung mit Sand oder
Granulat versetzt ist. Aussaaterde ist in der Regel frei von
Unkräutern und schädlichen Keimen. Wenn man die Keimtemperatur
beachtet und die Erde schön feucht hält, dann gelingt
auch die schwierigste Keimung.
Weitere Tipps für die Aussaat:
-beachten Sie, ob es sich bei dem Saatgut um Kaltkeimer,
Dunkelkeimer oder Lichtkeimer
handelt.
-halten Sie die Aussaaterde feucht aber nicht nass.
-decken Sie die Saat mit Folie ab oder Stellen Sie sie in
ein Zimmergewächshaus. Lüften Sie an sonnigen Tagen
das Gewächshaus oder entfernen Sie die Folie.
-befeuchten Sie die Aussaaterde mit einer Sprühflasche;
durch das Giessen mit einer Giesskanne wird der Samen an die
Topfränder gespühlt und junge Pflanzen knicken ab oder
ihre Wurzeln werden freigelegt.
-schützen Sie die Saat vor Schnecken und Kellerasseln.
Kellerasseln kommen meist nachts und fressen die aufgehende Saat
schon kurz unter der Erdoberfläche ab, sodaß Sie glauben,
die Saat wäre nicht aufgegangen. Auch Ohrwürmer und
Ameisen suchen einige Pflanzen heim (z.b. Sonnenblumen).
Verwandte der Kartoffel
Die Kartoffel (Solanum tuberosum) gehört zu der Familie
der Nachtschattengewächse (Solanaceae), der etwa 90 Gattungen
mit ca. 2300 Arten angehören. In diese Familie gehören
auch einige Zierpflanzen, wie die Engelstrompete (Brugmansia
spec.), Enzianstrauch (Solanum rantonnetii), Eierbaum (Solanum
melongena), Judenkirsche (Physalis alkekengi), Petunie (Petunia
x hybrida) aber auch Nutzpflanzen wie die Tomate (Lycopersicum
esculentum), Paprika (Capsicum spec.), Aubergine (Solanum melongena),
und die Andenbeere (Physalis edulis). Die Gruppe der Zierpflanzen
z.B. der Enzianstrauch ist teilweise sehr giftig.
Pflanzen für trockene
Standorte
Einige Pflanzen haben sich an trockene Standorte gewöhnt
und wachsen auch dort. Dazu gehören:
Trockene Standorte in der Sonne:
Adonis-Röschen, Akelei, Alpenveilchen, Alant,
Ehrenpreis, Fetthenne, Fingerhut, Hauswurz, Hauhechel, Johanniskraut,
Königskerze, Lavendel, Mauerpfeffer, Mittagsblume, Palmlilie
(Yucca), Rosmarin, Salbei, Schafgarbe, Schwertlilie, Sternanemone,
Steinnelken, Strandflieder, Türkenmohn, Wollziest, Zierlauch,
Trockene Standorte im Schatten
Alle Angaben ohne Gewähr!
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